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Die Technik ist in jeder Kabine das sogenannte Herzstück. Sie setzt sich aus Steuerung, Heizung, Klimatisierung (Be- und Entlüftung), Beleuchtung und vielen weiteren Details zusammen. Modernste Elektronik ermöglichen hier ungeahnte Weiterentwicklung und futuristische Details.

Voraussetzung

Grundsätzliche Voraussetzung für den Einbau einer Saunaanlage ist eine elektrische Zuleitung (230/400V), ein pflegeleichter Fußbodenbelag (Estrich, Keramik, etc.) sowie bei Dampfbädern ein Wasserzu- und -ablauf. In den einzelnen

Unterseiten beschreiben wir eine Auswahl technischer Einrichtungen, die je nach Hersteller natürlich Ergänzungen bzw. Abweichungen darstellen können.

Saunasteuerung

Das wichtigste elektronische Detail einer gut funktionierenden Saunaanlage ist die Steuerung. Sie sorgt für optimales Wohlfühlen in allen Bereichen: Klima, Temperatur, Luftfeuchte, Zeit, Licht, Klang, Sicherheitskontakt, etc.

Eine einfache, übersichtliche Bedienungsführung ist für ein gutes Gerät maßgebend. Meist sind die Anlagen heute Computer gesteuert und mit unterschiedlichen Variationsmöglichkeiten programmiert. Bei einem evtl. Datenverlust kann die

Datenrettung per vorherig angefertigter Sicherungskopie problemlos erfolgen - eine Neuaufspielung erzeugt dann den sofortig-gewohnten Istzustand. Die Anbringung des Steuergerätes erfolgt meist an der Außenseite der Kabine, eine

kombinierte Regulierungsschaltung im Innenbereich ist daher sehr empfehlenswert. Die Superlösung hierzu ist eine bequeme Fernbedienung.

Zur eigenen Sicherheit sollte die Steuerung jeder Kabine ca. 1 x jährlich durch einen Fachbetrieb kontrolliert und gewartet werden.

Einzelfunktionen

Per Steuerung wählen Sie die gewünschte Innentemperatur der Kabine aus. Der Temperaturfühler im oberen Deckenbereich überwacht diese Funktion und reguliert im Zweifelsfall nach. Ein eingebauter Sicherheitskontakt garantiert keine

Raumüberhitzung.

Eine Dampfregulierung erfolgt in gleicher technischer Ausführung wie die Temperaturregulierung.

Saunaofen

Der Saunaofen ist der zentrale Mittelpunkt und Wärmeerzeuger. Heutzutage wird meist ein energieeffizienter Elektroofen (Aufwärmzeit ca. 1 Std.) verwendet, in Gartensaunas allerdings wird Tradition durch einen urigen Holzofen zelebriert.

Alternativen bieten sich durch Öl- oder Gasfeuerung zusätzlich, jedoch ist hierzu eine Kaminvorrichtung notwendig.

Die Kapazität des Ofens sollte pro Kubikmeter Raum auf ca. 1 Kilowatt kalkuliert werden. Bei größeren Anlagen realtiviert sich die Berechnung. Die Installation sollte grundsätzlich durch den Fachmann erfolgen. Für die Verkleidung des Ofens

können Sie aus den Materialien Holz, Keramik und Edelstahl wählen. Wichtig ist, daß die Strahlungswärme die Verkleidung nicht so stark erhitzt, so daß man sich keine Verbrennungen zuzieht.

Der Standort ist meist an der Wand oder im Raummittelpunkt. Bei kleinen Kabinen ist ein Unterbankgerät die ideale Lösung. In der Mitte des Ofens befindet sich ein rostfreier Stahlbehälter zum Befüllen mit Saunasteinen für die spätere

Aufgüsse. Die im Ofen verwendeten Heizstäbe sollten auswechselbar sein.

Sunaklima

Für ein gutes Saunaklima ist eine optimale Be- und Entlüftung der Kabinen entscheidend. Feuchtigkeit und körperliche Ausdünstung belasten die Luft beim Saunabaden enorm. Hier ist ein wirkungsvoller Sauerstoffaustausch (mehrfacher

Austausch - ca. 5 x - pro Stunde) für ein gesundes Wohlbefinden unerläßlich. Tip:

Wählen Sie einen bodenfreien Rahmen - Saunamontage auf Nivellierfüßen. Vorteile hierbei sind die Vorbeugung gegen Holzfäulnis durch Feuchtigkeit (gute Belüftung auch von der Unterseite gewährleistet) vor allem in der Nähe von

Naßanlagen/Pools sowie optimaler Ausgleich von Bodenunebenheiten ermöglicht.

Lüftung

Die frische Luft (Sauerstoff) wird durch einen Kanal direkt zur Unterseite des Saunaofen zugeführt. Druch die Wärme des Ofens wird die Frischluft im Raum verteilt und verbraucht. Ein integrierter Abluftkanal per Klappregelung im untersten

Fußbereich transportiert die verbrauchte Luft ständig regulierend nach außen. Empfehlenswert ist am Endpunkt ein Mauerdurchbruch bzw. Kaminabzug ins Freie.

Infrarotkabinen und Dampfbadduschen werden meist durch Lüftungsschlitze im Türbereich luftreguliert.

Beleuchtung

Die ideale Saunabeleuchtung ist blendfrei und kann als Deckenstrahler (z.B. aus Keramik und Glas) oder Wandbeleuchtung (z.B. mit Holzspanverkleidung) bzw. in deren Kombination variiert werden. Bei der energieeffizienten

Lampenauswahl wichtigste Kriterien sind Hitzebeständigkeit und Feuchtigkeitsresitenz. Effektbeleuchtung (z.B. Sternenhimmel, Diskolight, etc.) sind Zusatzeinrichtungen nach Geschmack. Generell ist jedoch die Saunabeleuchtung als

entspannender Stimmungsfaktor bzw. als Farblichttherapie zu sehen, eine Dimmerregulierung ist dabei für alle Nutzer die perfekte Lösung:

Lichtleitfaser

Lichtleitfaser aus Glas oder Kunststoff erfreuen sich als perfekte Beleuchtungskünstler besonderer Beliebtheit in Sauna, Infrarotkabine und Dampfbad ( aus Glas ca. 180°C Hitzebeständigkeit, aus Kunststoff bis ca. 80 °C). Ihre

Anbrinungsvariation kennt praktische keine dekorativen Grenzen.

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